Was ist ein Kind? Zwischen Geschichte, Erwartung und echter Kindheit

Shownotes

Was ist ein Kind eigentlich – ein Mensch, der noch werden muss, oder einer, der schon ist?

In dieser Folge von Der Begleiter spricht Julian Lenhardt über die Idee von Kindheit – historisch, gesellschaftlich und ganz konkret im Alltag. Ausgehend von den Gedanken von Philippe Ariès wird deutlich, wie sehr unser Blick auf Kinder von Bildern, Erwartungen und Systemen geprägt ist.

Du erfährst, warum Kindheit keine Selbstverständlichkeit ist, wie sich das Bild vom Kind im Laufe der Zeit verändert hat und weshalb Kinder heute oft zwischen Anpassung, Schutz und Optimierung stehen.

Diese Episode lädt dich ein, Kindheit neu zu denken – nicht als Vorbereitung auf später, sondern als eigenständige, wertvolle Lebensphase im Hier und Jetzt.


Themen dieser Episode:

  • Was ist Kindheit? (historische Perspektive)
  • Kinder zwischen Anpassung, Leistung und Schutz
  • Einfluss von Gesellschaft, Schule und Medien
  • Gehirnentwicklung & präfrontaler Kortex
  • Zone der nächsten Entwicklung (Vygotsky)
  • Kindheit im Hier und Jetzt vs. Zukunftsdenken
  • Begleitung statt Formung

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Transkript anzeigen

00:00:00: Paris, neunzehnhundertsechzig.

00:00:02: Ein Historiker sitzt im Archiv und vorhin ein altes Gemälde.

00:00:06: Familie Vater Mutter Kinder.

00:00:09: Eines dieser Gemälden das er schon zigmal angesehen hat.

00:00:13: doch dann plötzlich fällt ihm etwas auf eigentlich etwas ganz normales weil es so vielen diese Bilder wäre Und doch etwas Merkwürdiges.

00:00:22: Denn die Kinder, die haben die gleichen Steifenkrägen, die gleichen ernste Gesichter, die gleichen Schwerstoffe und Züge wie die Erwachsenen.

00:00:29: Es ist überhaupt nichts verspielt das keine Leichtigkeit daran.

00:00:32: Die Kinder wirken wie Miniatur-Erwachsene.

00:00:34: Genau gleich einfach nur im Kleinen!

00:00:37: Der Mann damals der hieß Philipp Ariés.

00:00:39: Und aus diesem Moment entstand eines in den wichtigsten Büchern vielleicht zumindest das Thema Kindheit geht und zwar Geschichte der Kindheit.

00:00:50: Moment, haben die damals die Kindheit gar nicht gesehen.

00:00:53: Und genau darum soll es heute gehen bei der Begleiter!

00:00:56: Ich bin Julian und das ist die letzte Folge der ersten Staffel und ich freue mich dass du dabei bist.

00:01:04: Willkommen bei der begleiter dem Podcast wo Wissenschaft Haltung und Herz einander begegnet.

00:01:19: Schön, dass du hier bist und los geht's.

00:01:26: Eine Frage zum Einstieg Wenn Du heute neben einem Kind sitzt vielleicht abends beim zu Bett gehen oder vor einem Kind oder vor Kindern stehst vielleicht in der Klasse an der Schule im Kindergarten Was siehst Du da eigentlich?

00:01:39: Siehst Du einen Menschen der noch werden muss Oder Einen Menschen der schon ist.

00:01:45: Das klingt nun erstmal philosophisch aber ich glaube die Frage entscheidet darüber wie wir handeln Jeden Tag mit den kleinen und großen Momenten.

00:01:54: Denn Kindheit ist nicht nur Natur, kindert es für allem eine Idee.

00:01:58: Und Ideen haben natürlich Konsequenz!

00:02:01: Ich will heute gar nicht durch achthundert Jahre Geschichte marschieren und die Geschichte der Kindheit analysieren aber ich gebe nur drei Bilder damit.

00:02:08: Quasi drei Brillen durch die Gesellschaften Kinder angeschaut haben und das Bild eins ist das Kind als kleiner Erwachsener.

00:02:16: Wenn Kindheit nicht als eigene Phase gedacht wird dann gilt schnell du bist klein aber du gehörst schon dazu Du gehörst dazu zur Welt der Großen.

00:02:23: Arbeit, Verantwortung Anpassungen funktionieren Leistung bringen Wert schaffen wertvoll sein und das sofort.

00:02:32: Ares hat das beschrieben.

00:02:33: im Mittelalter gab es quasi keine Phase die wir heute Kindheit nennen würden.

00:02:38: Kinder wurden früh in die Erwachsenenwelt integriert zum Beispiel immer auf gemelden in Berufen im Alltag.

00:02:44: Und das ist gar keine Kritik an einer fernen Verdagangenheit, sondern es ist einfach ein Hinweis darauf wie sehr unsere Idee von Kindheit sich letztendlich verändert hat.

00:02:54: Wichtig auch natürlich, Aries wurde ja auch kritisiert vor allem weil er seine Ideen als absolut verkauft hat.

00:03:01: Das ist mir wichtig zu sagen aber da möchte ich gar nicht so tief eingehen.

00:03:05: Das könnt ihr dann noch selber nachschlagen wenn euch das mehr interessiert Aber mir geht es einfach darum, erst mal ja seinen Ansatz so ein bisschen als Anfangspunkt für heute zu nehmen.

00:03:15: Dann gibt's das Bild Nummer zwei – Das Kind als Material.

00:03:18: Kindheit wird quasi die Formungszeit, Schule, Disziplin und spätere Nützlichkeit.

00:03:26: Das Kind ist quasi ein Projekt.

00:03:27: also wir machen was aus dem Kind Und das kommt eigentlich von den Preußen damals.

00:03:34: Deswegen, sie haben auch die Schule quasi die Schulpflicht eingeführt als erstes in der Welt.

00:03:39: Weil Sie ja einerseits Arbeiter brauchten andererseits aber auch disziplinierte Erwachsene für den Krieg.

00:03:47: Sie brauchten Arbeiter die Stur quasi das machen was gefordert wurde zu groß nachzudenken.

00:03:54: und deswegen wurde die Schule eingeführter mit Kinder Fertigkeiten Fähigkeiten Kompetenzen erlernen um dann quasi nützliche Bürger zu werden.

00:04:03: und das Bild ist uns glaube ich sehr vertraut denn es steckt bis heute noch an sehr, sehr vielen Strukturen.

00:04:08: Und dann gibt's das dritte Bild von Kindheit.

00:04:11: also das erste Bild war das Kind als kleine Erwachsener oder die Kindheit als eigentlich non existente Zeit.

00:04:19: Das Bild zwei war das kind als Material Also die Kindheid als Formungszeit.

00:04:23: und jetzt kommt dass Kind als etwas Heiliges das Gegenbild zum Bild zwei das Kind hat was Unschuldiges reines Etwas, dass wir auch schützen müssen.

00:04:32: Etwas das wir ja kursbar behandeln müssen.

00:04:35: Das ist eigentlich schon fast untastbar.

00:04:38: Auch das kennen wir.

00:04:39: und all diese drei Bilder sind nicht neutral.

00:04:41: Sie sind Erwartungen und die Erwartung werden ja auch zum Alltag.

00:04:45: Sie werden letztendlich zur Schulsysteme, der Ziehungsratgeber zu Podcasts... Sie werden aber auch zu dem Satz, den wir manchmal sagen ohne dass wir darüber nachdenken und zu dem was wir auch von unseren Kindern natürlich fördern.

00:04:58: Und jetzt geht es mal direkt in die Gegenwart!

00:05:01: Und da habe ich nämlich manchmal das Gefühl, dass Kindheit heute eine Projektionsfläche für vieles ist und vor allem für Vieles was wir als Gesellschaft doch nicht gelöst haben.

00:05:10: Dass jetzt Ängste sind oder Hoffnungen Zukunftsgedanken von der Rentenversorgung über Probleme, die die zukünftige Generation quasi lösen soll.

00:05:21: Lösen darf dass wir oft sagen wie müssen denn unsere Kinder dann sein damit sie gut ja auch arbeiten können damit sie in die Gesellschaft passen und ihr wollen irgendwie das kinderfreie sind doch haben wir Angst dass ihnen auch etwas passiert.

00:05:34: Wir wollen, dass sie selbstständig werden und doch optimieren wir auch jeden Schritt.

00:05:38: Und ja, wir reden oft über Kinderschurz – und gleichzeitig kommt jetzt die Welt so ungefiltert wie noch nie direkt ins Kinderzimmer, wie ja natürlich Handy, Tablet oder was auch immer!

00:05:49: Und Neil Postman hat es in two hundred eighty zwei geschrieben damals über das Fernsehen.

00:05:54: Medien heben die Grenze zwischen Kindheit und Erwachsenenwelt auf.

00:05:58: Es waren noch sehr, sehr weit vor dem Smartphone und ich glaube heute ist die These gar nicht schwächer geworden sondern auch viel dringlicher.

00:06:05: Dass eben Kinder Dinge sehen, die eigentlich gar nicht für sie bestimmt sind und die sie ja auch noch nicht kontextualisieren können oder auch noch in Beziehung zur Welt setzen können weil sie auch nur nicht soviel Welt wissen und natürlich Erfahrungen über die Welt haben.

00:06:18: und das jetzt... Also damals, in zwei Jahrzehnte das geschrieben über das Fernsehen.

00:06:23: Die Kinder mit sehr viel konfrontiert werden.

00:06:25: und das ist heute natürlich noch viel extremer.

00:06:28: und dann ist die Frage nicht mehr nur wie wir ziehen, sondern welche Welt wollen wir eigentlich auch den Kindern zumuten?

00:06:36: Und wie begleiten wir sie darin?

00:06:37: Jetzt brauchen wir so ein bisschen Biologie natürlich, bisschen Wissenschaft Aber diesmal nur weil es die Kinder auch ein bisschen entlastet.

00:06:44: Und wir kennen ja alle schon in Präfer und Taren Cortex kurze Erinnerungen, Impulskontrolle, Planung, Prense... ist so ein bisschen unser Arbeitsbüro auch und er reift sehr spät, bis ungefähr zu ca.

00:06:57: der Präfrontalekor-Text.

00:07:00: Und das ist bei allen gleich!

00:07:02: Deswegen ist es nicht defizitär, dass er sich entwickelt sondern... Es ist einfach so das Kindheit für was anderes gebautes Kinder, das so ein bißchen fürs Erforschen, für die Explorationen, fürs Lernen, fürs Ausprobieren, fürs Hinnenfallen, fürs Fehler mal angebaut und nicht nur für das Planen, für sich kontrollieren.

00:07:19: Für Ideengedankenbremsen, wofür eben der Präfortale Cortex verantwortlich ist sondern auch für das Gegenteil weil wir ja wissen wie Lernen funktioniert durch Aneignung durch Testen, ausprobierend durch Fehler machen.

00:07:32: Und deswegen sind Kinder auch keine schlechteren Erwachsenen, keine Erwachsenden mit nur aufzig Prozent präfortalen Cortex oder ihr älter.

00:07:39: sie werden natürlich mehr, sondern Sie sind Menschen mit einem ganz anderen Werk zur Kasten.

00:07:44: Kinder sind Kinder.

00:07:46: Und da passt eine Idee von Lev Vygotsky rein und er hat nämlich beschrieben, dass ja die Zone der nächsten Entwicklungen war nannte.

00:07:54: Und zwar das ein Kind vieles alleine kann und mit Begleitung ein bisschen mehr – nicht vielmehr sondern nur ein bisschen!

00:08:02: Das verändert quasi was eigentlich Bekleidung oder Lehren bedeutet.

00:08:06: Es bedeutet eben nicht, dass die Kinder schon dann zwanzig Schritte weitergehen, dass sie etwas vollendet können sondern manchmal nur ein halben Schritt in die nächste Zone und eben da lernen.

00:08:16: Das heißt, dass sie nicht immer gleich alles beherrschen, sondern wirklich dabei sind diese Schritte zu gehen und wie wir dabei sind.

00:08:26: Er misst den Kindern einerseits zuzumuten ohne sie zu überfahren, sie nicht zu überfordern aber natürlich auch nicht zu unterfordern.

00:08:35: Das heisst doch ein bisschen das wir präsent sein müssen dass wir den Rhythmus der Kinder finden und das ist jetzt eigentlich der Punkt, wo wir eher von Kindheit noch mal sprechen möchten.

00:08:44: Was ist es eigentlich?

00:08:46: Und wenn wir sagen Kinder müssen also lernen dann lernen sie natürlich im Hier und Jetzt und wir ziehen aber oft hier später am Kindergarten für die Schule in der Schule für die Prüfungen in den Prüfung quasi für den Abschluss im Abschluss dann für den Beruf und irgendwann arbeiten wir ja dann für die Rente also unser sein, was immer von der Zukunft irgendwo geprägt.

00:09:06: Und dann ist natürlich Kindheit ja eine Warteschleife, wenn man es jetzt drastischer nennen würde.

00:09:10: Eine Warteschleife bis zum Tod.

00:09:12: Denn in der Rente da planen wir ja schon unsere Beerdigung.

00:09:16: also das wollen wir natürlich nicht.

00:09:18: weil ich frage jetzt natürlich was ist eigentlich wenn ein kind nicht übt und wenn wir das lernen und ich als Lernen betiteln will sondern wenn's einfach ist uns gerade einfach das tut was es tut langsam irgendwo vielleicht auch im Detail in der Agenda hier und jetzt ohne Gedanken Wann wird mir das was bringen?

00:09:36: Wenn das Kind Worte, Testet sagt, prabbelt.

00:09:39: Nicht weil es dann irgendwann mal sprechen möchte sondern weil's Freude hat zu prabbeln wenn sie im Kindergarten die Stifte hat und damit einfach auf die Wand malt oder wo auch immer nicht weil es denn irgendwann mal schreiben möchtest sondern weil es einfach cool findet was man da mit machen kann als experimentiert Und dass meine ich in diesem hier und jetzt sein.

00:10:00: natürlich müssen wir trotzdem morgens los.

00:10:02: Das Leben wartet nicht Aber es verändert doch so ein bisschen, was wir glaube ich sehen.

00:10:06: Was wir auch vielleicht als Defizit oder als Chance sehen.

00:10:08: und vor allem ist das für mich eine andere Art Kindheit zu erleben und Kinder zu erlebten.

00:10:13: wenn ich sage... Das ist jetzt nicht gegen- oder für etwas sondern das was es gerade tut, dass ist gerade das Wichtige.

00:10:19: Da habe ich euch zwei Seen noch mitgebracht.

00:10:21: einmal.

00:10:22: Habe ich beobachtet einen mal ein Kind im Garten im Kindergarten.

00:10:25: Das baute irgendwie aus drei Stöcken und Pakiseln an Haus und das war halt voll dabei!

00:10:31: eigene Welt, eigene Regeln, eigene Zeit.

00:10:34: Hat links und rechts gar nichts mitbekommen.

00:10:36: oder kam da irgendjemand und sagt jetzt machen wir das und das eigentlich ein Freund quasi eine Freundin und das Kind schaut er hoch Als wäre es gerade irgendwo gelandet auf dem Planeten Erde.

00:10:48: Also das war wirklich komplett woanders und ich glaube, es war gar nicht in so einer echten inneren Welt.

00:10:52: da ist gerade mega viel passiert was das für uns schwer zu begreifen war dass auch nicht nachvollziehen vor allem nicht fürs andere Kind.

00:10:58: aber es war super spannend zu beobachten Und ich habe das grade im Kindergarten sehr sehr häufig beobachtet.

00:11:04: wenn wir die Kinder oder alle Kinder rufen ja jetzt müssen wir gleich rein oder die Pausen sind vorbei und die Kinder sind so richtig vertieft denn etwas kriegen das überhaupt nicht mit.

00:11:13: Und selbst wenn sie dann rufen, hey du komm doch.

00:11:16: Ich hab das schon dreimal gerufen ihr müsst rein und die hören es einfach nicht aus Trotz oder so sondern weil sie wirklich irgendwo gerade sind wo grade wirklich was passiert.

00:11:25: Genauso kannst ja vielleicht abends sein.

00:11:26: Du bist irgendwie müde hier kommt nach Hause oder müsst durch hier umziehen und das Kind trödelte.

00:11:32: Es hält so eine Socke in der Hand.

00:11:34: Wenn man sich was ausgezogen hat also im langen Tag hat viele tausende Schritte ist es gelaufen und irgendwie ist die Socke das interessanteste der Welt.

00:11:41: Wir denken an Fletten, es ist nur eine Socke.

00:11:43: Aber ja die Socke sind halt einfach anders aus als sie am Morgen waren und das ist dann glaube ich kein Zeitdiefstahl, dass wirklich dieses hier-und jetzt die Gegenwarte irgendwas mit der Socke passiert und irgendwas da so interessant, dass es erkundet werden muss.

00:11:58: Da ist vielleicht das Kind gerade in dieser Zone, wo es etwas lernt.

00:12:02: Wo es vielleicht eine These aufstellen muss sich Gedanken macht was für unschwer zu begreifen ist aber für das kind absolut logisch ist.

00:12:09: und genau das ist glaube ich Kindheit.

00:12:12: Das ist eben nicht mangelndes Erwachsensein sondern das ist Kindheit So ein ganz anderer Zugang zur Welt.

00:12:17: und für uns glaube ich wichtig, dass wir uns immer wieder in Erinnerung zu rufen und zu reflektieren.

00:12:23: Hey!

00:12:23: Verstehe ich wirklich?

00:12:24: Kann ich wirklich verstehen was da gerade abgeht oder nicht verstehe?

00:12:28: wie kann ich es vielleicht verstehen oder zumindest nachvollziehen?

00:12:32: und wenn gar nichts davon geht... Was kann ich tun damit ich zumindest diesen Raum halten kann und vielleicht einen Übergang eine Brücke schaffe zwischen Erwachsenen sein oder der echten Welt und das was das Kind gerade tut?

00:12:44: Und die unbequene Frage ist eigentlich, wenn Kinder jetzt wirklich vollwertig sind.

00:12:48: Mit Würde mit Rhythmus und einem eigenen Rhythmuss... ...mit der Wichtigkeit im Hier-und-Jetz in den Regen war das nicht nur für Zukunft Dinge zu tun.

00:12:55: Da wird es auch ein bisschen unbequeben weil dann lautet gar nicht mehr nur die Frage wie begleite ich jetzt mein Kind oder wir begleiten unsere Kinder sondern wie bauen wir die Welt?

00:13:05: Wie bauen wir unsere Gesellschaft?

00:13:07: Und sind wir ehrlich, unsere Welt ist nicht für Kinder gebaut?

00:13:09: Natürlich nicht.

00:13:10: Sie ist für Erwachsene gebaut und die Kinder werden verwaltet.

00:13:13: Das ist ein großer Unterschied denn Schulenstädte, Taktungen Medien, Vereinstrukturen passen ganz oft gar nicht so zu diesem Bild Kindheit.

00:13:23: schon in der F-Jugend wird drauf trainiert dass die Kinder vielleicht mal Profis werden.

00:13:27: Im Schulen kommen die Kinder rein damit sie das Habitur schaffen.

00:13:31: Städte sind so getaktet, dass möglich alles effizient ist, dass möglichst wenig Platz eigentlich für es einfach nur da sein gibt.

00:13:37: Die ganzen Rhythmen sind so, dass gearbeitet wird und damit gearbeitet damit mehr arbeiten können, es einfach da noch Betreuung gibt.

00:13:46: Und das ist wirklich keine rhetorische Frage hier aber es ist eine Frage die sehr weit greift wie können wir eine Gesellschaft bauen?

00:13:54: Dass Kindheit wirklich Raum bekommt?

00:13:55: und das ist nicht die Frage für heute sondern das ist die Frage wo ich ganz viele Gäste haben werde.

00:14:02: Da wird sich die Frage, wie müsste unsere Umwelt aussehen damit Kindheit wirklich Raum bekommt?

00:14:07: Den Raum bekommen den es verdient und nicht irgendwie als romantische Philosophisch Idee sondern als reale Ganzklare Gegenwart als auch Handlungsorientiert mit echten Menschen und zwar nicht nur mit mir Sondern mit Ja-Gästen, die Ich und Gestinnen natürlich dabei sein werden Ganz vielseitig von ganz vielen verschiedenen Bereichen.

00:14:27: Immer mit der Frage, wie müsste unsere Gesellschaft letztendlich aus in der Bütkindheit ja den Stellenwert bekommt, den es verdient?

00:14:34: Und wenn du Lust hast damit zu machen, melde dich gerne bei mir!

00:14:38: Ich würde mich sehr freuen, vielleicht hast du ein Thema was da reinpasst, seine Perspektive und... Für heute, das war es mit der siebten Episode im Finale der ersten Staffel und wir haben angefangen.

00:14:49: Mit der Frage was ist ein Kind beziehungsweise jedes?

00:14:53: kein Kind ist zu viel?

00:14:54: Das war die erste Folge.

00:14:55: Wir haben ganz unterschiedliche Sachen abgegrast wie Schule wie Wut den inneren Richter etc.

00:15:02: Und ich lasse dir für heute einfach eine Frage da wenn du heute einen kind anschaust Was siehst Du Da und was fühlst Du Da?

00:15:08: Schreibt mir das gerne was du da siehst und ja dann freue Ich mich auf alles was eigentlich kommt.

00:15:13: Ich freue mich natürlich auf deine Meinung.

00:15:15: Wie fandest du die ersten sieben Folgen?

00:15:16: Was hat dich bewegt, was war vielleicht zu viel oder zu wenig?

00:15:20: und wen würdest du gerne in Staffel zwei hören mit Stimme oder auch als Perspektive... ...als Gast?

00:15:25: Bis dahin!

00:15:26: Pass auf dich auf.

00:15:27: schön dass du dabei warst und bis zum nächsten Mal.

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